Klassenspiel der 12b am 22. und 23.09.2017, um 19:30 in der Aula. Im Mittelpunkt der Handlung stehen drei Physiker, die sich als Geisteskranke ausgeben. Der erste von ihnen behauptet, Albert Einstein zu sein, der zweite hält sich für Isaac Newton. Der dritte, Johann Wilhelm Möbius, hat die so genannte Weltformel entdeckt, die in den falschen Händen zur Vernichtung der gesamten Menschheit führen könnte.

Vor dem Hintergrund, dass Frau Schwesig ihren Sohn Julian seit Schuljahresbeginn in eine Privatschule schickt, gibt es eine breite öffentliche Diskussion rund um das Thema Privatschulen. Lesen Sie dazu einen Artikel in der FAZ vom 14.9.2017.

Hilfe beim Gartenbau gesucht - Obstbäume, Blumenrabatte, Gemüsebeete, Hecken und Sträucher: Das große Gartengelände der Schule steckt voller grüner Schätze - und die wollen das ganze Jahr über gepflegt werden. Schüler, Lehrer und Eltern kümmern sich um den Gartenbau und die Geländepflege.

Hamburg/Stuttgart, 08. September 2017/VS: Der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) reagiert auf die bundesweite Debatte über die Frage, ob Privatschulen elitär und nur für besserverdienende Elternhäuser seien. Auslöser der Diskussion war die Tatsache, dass Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ihr Kind an einer Schule in freier Trägerschaft angemeldet hat. Die Freien Waldorfschulen stehen als lebendiger Teil der Zivilgesellschaft allen Kindern offen.

Waldorfschulen werden immer von Elterninitiativen aus der Mitte der Gesellschaft gegründet und werden von gemeinnützigen Vereinen, gGmbHs oder gemeinnützigen Genossenschaften getragen. Dabei ist es Grundsatz der Waldorfschulen, allen Kindern offen zu stehen, unabhängig der Elterneinkommen. Die unzureichenden staatlichen Finanzhilfen für Schulen in freier Trägerschaft zwingen die freien Träger allerdings, Schulgelder zu erheben, um einen geordneten Schulbetrieb sicherstellen zu können. Im Bundesdurchschnitt werden nur 70 Prozent des Schulhaushaltes durch öffentliche Zuschüsse getragen.

„Freie Schulen werden durch die zu niedrigen Finanzhilfen überhaupt erst in eben jene private Nische gedrängt, die man ihnen anschließend zum Vorwurf macht“, betont Henning Kullak-Ublick, Vorstand im Bund der Freien Waldorfschulen. „Wir haben es, jedenfalls bei den gemeinnützigen Schulträgern, mit einer gesetzlich erzeugten Sonderung zu tun.“ Seit Jahren kämpften die Waldorfschulen dafür, dass das Elternrecht auf freie Schulwahl unabhängig von den Einkommensverhältnissen der Eltern verwirklicht werde. „Wir können die fehlenden staatlichen Finanzhilfen nicht beliebig durch schulinterne Solidargemeinschaften kompensieren. Deshalb ist es höchste Zeit, dass die Obergrenze verfassungskonformer Schulgeldzahlungen definiert wird und sich die Zuschüsse auf dieser Grundlage an den tatsächlichen Kosten orientieren“, so Kullak-Ublick weiter.

Im Bundesdurchschnitt bekommen die Freien Waldorfschulen 71,97 Prozent ihrer Betriebskosten aus öffentlichen Mitteln erstattet. Der Rest wird durch Schulgelder und Spenden finanziert. Ein Schüler einer allgemeinbildenden Schule kostete nach aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2013 im Bundesdurchschnitt rund 7.100 Euro. Die Zuschüsse für Freie Waldorfschulen liegen hingegen im Durchschnitt bei 4.820 Euro. „Waldorfpädagogik ist für alle Kinder da. Der Staat hat die Pflicht, allen Familien die Möglichkeit zu geben, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Freie Schulen sind kein Sparmodell für den Fiskus, sondern Teil einer lebendigen Zivilgesellschaft“, argumentiert Kullak-Ublick. „Sie zu benachteiligen ist ein Überbleibsel aus dem Obrigkeitsstaat.“

9568 Unterstützer haben bisher die Online-Petition zur Finanzhilfe-Kampagne unterschrieben. Falls Sie das noch nicht getan haben, können Sie uns hier durch Ihre Unterschrift unterstützen.

Ein Silberstreif am Horizont gibt es im Wahlprogramm Die GRÜNEN Niedersachsen. Obwohl wir bei der Partei bislang wenig politische Resonanz erreichen konnten, steht nun ein Passus im aktuellen Programm, der ganz in unserem Sinne ist: „Wir begrüßen die Diskussion über die Berechnungsgrundlagen der Finanzierung, (...) Dies werden wir weiter positiv begleiten.“ Ein Anfang!

Und hier können Sie den ganzen Zwischenbericht lesen.

Brauchen Sie neue Eurythmieschuhe, Stifte oder möchten Sie sich mit einem Riegel Fair Trade Schokolade verwöhnen. Alles das können Sie oder Ihre Kinder im Schülerladen unserer Schule finden und kaufen. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!
Die neuen Öffnungszeiten für dieses Schuljahr sind:

Schülerladen "GANZ REAL"

Montag, 10.05 - 11.50 Uhr
Dienstag, 11.35 - 11.50 Uhr
Mittwoch, 11.35 - 11.50 Uhr
Donnerstag, 10.50 - 11.50 Uhr
Freitag, geschlossen

Der Realladen befindet sich neben dem Gartensaal.

Mehr zum Schülerladen "GANZ REAL"

 

Zusätzliche Informationen