Der „Digitalpakt für Schulen“ ist in aller Munde. Fünf Milliarden Euro will Bildungsministerin Johanna Wanka über einen Zeitraum von fünf Jahren bereitstellen, um Schulen mit digitaler Ausstattung wie Breitbandanbindung, W-LAN und IT zu versorgen.

Der Bund der Freien Waldorfschulen plädiert dafür, den Digitalpakt des Bundes durch ein „Analogpakt Deutschland“ zu ergänzen. Denn es fehle an wissenschaftlichen Untersuchungen, die digitales und analoges Lernen miteinander vergleichen. Der „Early High-Tech-Hype“ sei zu hinterfragen und sollte wissenschaftlich zunächst gründlich erforscht werden, meint Franz Glaw, Vorstandsmitglied des Bundes der Freien Waldorfschulen, im Interview mit dem Deutschlandfunk.

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