Frischer Wind weht über den Weihnachtsbasar. Alle Jahre wieder…freuen sich Schüler, Lehrer, Eltern, Großeltern, Freunde, Verwandte, Altschüler und viele, viele andere, die sich mit unserer Schule verbunden fühlen, auf unseren Weihnachtsbasar. Die musikalische Eröffnung, der Bummel über das festlich geschmückte Schulgelände, der Duft nach gebrannten Mandeln, die zahlreichen Verkaufsstände und Mitmachaktionen – keine Frage, der Basar ist ein fester Termin, ein liebgewonnenes Ritual – ganz so wie es sich für die Weihnachtzeit gehört.

Doch auch Rituale gehören ab und an auf den Prüfstand. Was läuft gut? Was weniger? Wie wollen wir unseren Basar gestalten? Wer hat neue Idee? Wer bringt sich wie ein? All diese Fragen wurden in den zurückliegenden Monaten intensiv diskutiert. Über allem stand die Frage: Wie gelingt es, den Charme unseres Basars, diese besinnliche Stimmung zu erhalten? Dieser besondere Flair, so der Konsens, rührt nicht zuletzt daher, dass möglichst wenige rein kommerzielle Anbieter ohne Bezug zur Schule dabei sind.

Das Motto, dem sich alle Beteiligten anschließen konnten, war schnell gefunden: „Was wir selber machen können, das machen wir auch selbst“. Und das ist an unserer bunten, vielfältigen Schule eine ganze Menge:

Eingekochte Marmeladen

So wird es dieses Jahr zwar wieder einen Stand mit selbst eingekochten Marmeladen geben - aber mit Marmeladen, die aus den Elternhäusern unserer Schule stammen. (Wer also noch selbstgemachte Marmelade im Keller hat und spenden möchte, kann diese am Sonnabend, 2.12, bis 11 Uhr, in der 1a am Stand „Handgearbeitetes aus der Elternschaft“ abgeben.) Und bitte daran denken: Der nächste Sommer kommt bestimmt. Wer also Freude am Marmelade-Einkochen hat, kann vielleicht für den Basar 2018 gleich ein paar Gläser mehr kochen…?!

Auch zu einer neue Kinderaktivität lädt der Weihnachtsbasar: Im Eurythmiesaal in der zweiten Etage des Zinsser-Reindlbaus wartet ein kerzenbeleuchtetes Steinlabyrinth auf die Besucher. Diese schöne Idee stammt von einer Familie, die neu an unserer Schule ist. Deshalb an dieser Stelle nochmal der Appell an alle, auch die, die ihre Kinder noch nicht so lang an der „Freien Waldorfschule am Maschsee“ haben: Die Organisatoren vom Basarkreis freuen sich immer über neue Anregungen und Impulse – und auch über Unterstützung in ihren Reihen. Wie alles an unserer Schule lebt auch der Weihnachtbasar vom Engagement der Schulgemeinschaft.

Verändert haben sich auch die Öffnungszeiten. Die musikalische Eröffnung in der Aula beginnt um 10.30 h (eine Stunde später als bisher), die Kinderaktivitäten öffnen um 11 Uhr und die Verkaufsstände um 11.30 Uhr. Hintergrund für die Entscheidung, den Basar eine Stunde später beginnen zu lassen, sind die zahlreichen am Eröffnungskonzert beteiligten Kinder, die mit ihren Familien wegen des Einspielens immer schon recht früh da sein müssen.

Gebrannte Mandeln

Auch kulinarisch erwarten die Gäste neue Akzente: Neben Süßem, wie Kuchen, Torten und Gebäck, soll es dieses Jahr verstärkt auch herzhafte Snacks geben. Ob Salate, Fingerfood, leckere Stullen, Käsespieße, herzhaft gefüllter Blätterteigrollen oder, oder, oder … lassen Sie ihrer Phantasie freien Lauf: das Büfett  im Erdgeschoss des Müllerbaus darf gerne herzhaft bestückt werden.

Und keine Sorge, auch wenn sich so mancher Stand dieses Jahr vielleicht an andere Stelle als gewohnt wiederfindet (im Müllerbau wird zum Beispiel nur noch das Erdgeschoss genutzt), so ist doch für Orientierung gesorgt: Neben den Flyern mit den genauen Angaben, wo, was, in welchem Klassenraum und Gebäude zu finden ist, wird es auf dem gesamten Schulgelände Wegweiser geben.

Sie sehen, Sie können gespannt sein. Freuen Sie sich auf den Weihnachtsbasar 2017 - auf Altbekanntes und Neues. Hier können Sie das Programm des Basars anschauen.

Julia Pennigsdorf (E)

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