Wir laden Gäste ein! In seiner 28. Premiere entführt Circus Bunttropfen, der wirklich wunderbare Kinder- und Jugendzirkus aus Hannover, in eine zauberhafte Welt kunstvoller Geschicke. Endlich wieder Manegenluft schnuppern! Nicht nur große und kleine Artisten, auch Zirkusliebhaber haben Grund zur Freude: Circus Bunttropfen gastiert mit seiner 28. Premiere erneut im Zirkuszelt beim Haus der Jugend.

Unser Kalender 2018 ist im Druck! Er zeigt auch in diesem Jahr 13 Bilder, die von Schülern verschiedener Klassenstufen gemalt wurden. Sie begleiten uns durch das neue Jahr. Der Kalender kostet 10 Euro. Er kann ab Samstag, den 02.12. auf dem Basar oder an allen anderen Tagen im Schulbüro erworben werden und ist ein allseits beliebtes Geschenk für Freunde und Bekannte. Alle Motive im Überblick:

Klassenspiel der 12b am 22. und 23.09.2017, um 19:30 in der Aula. Im Mittelpunkt der Handlung stehen drei Physiker, die sich als Geisteskranke ausgeben. Der erste von ihnen behauptet, Albert Einstein zu sein, der zweite hält sich für Isaac Newton. Der dritte, Johann Wilhelm Möbius, hat die so genannte Weltformel entdeckt, die in den falschen Händen zur Vernichtung der gesamten Menschheit führen könnte.

Vor dem Hintergrund, dass Frau Schwesig ihren Sohn Julian seit Schuljahresbeginn in eine Privatschule schickt, gibt es eine breite öffentliche Diskussion rund um das Thema Privatschulen. Lesen Sie dazu einen Artikel in der FAZ vom 14.9.2017.

Hilfe beim Gartenbau gesucht - Obstbäume, Blumenrabatte, Gemüsebeete, Hecken und Sträucher: Das große Gartengelände der Schule steckt voller grüner Schätze - und die wollen das ganze Jahr über gepflegt werden. Schüler, Lehrer und Eltern kümmern sich um den Gartenbau und die Geländepflege.

Hamburg/Stuttgart, 08. September 2017/VS: Der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) reagiert auf die bundesweite Debatte über die Frage, ob Privatschulen elitär und nur für besserverdienende Elternhäuser seien. Auslöser der Diskussion war die Tatsache, dass Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ihr Kind an einer Schule in freier Trägerschaft angemeldet hat. Die Freien Waldorfschulen stehen als lebendiger Teil der Zivilgesellschaft allen Kindern offen.

Waldorfschulen werden immer von Elterninitiativen aus der Mitte der Gesellschaft gegründet und werden von gemeinnützigen Vereinen, gGmbHs oder gemeinnützigen Genossenschaften getragen. Dabei ist es Grundsatz der Waldorfschulen, allen Kindern offen zu stehen, unabhängig der Elterneinkommen. Die unzureichenden staatlichen Finanzhilfen für Schulen in freier Trägerschaft zwingen die freien Träger allerdings, Schulgelder zu erheben, um einen geordneten Schulbetrieb sicherstellen zu können. Im Bundesdurchschnitt werden nur 70 Prozent des Schulhaushaltes durch öffentliche Zuschüsse getragen.

„Freie Schulen werden durch die zu niedrigen Finanzhilfen überhaupt erst in eben jene private Nische gedrängt, die man ihnen anschließend zum Vorwurf macht“, betont Henning Kullak-Ublick, Vorstand im Bund der Freien Waldorfschulen. „Wir haben es, jedenfalls bei den gemeinnützigen Schulträgern, mit einer gesetzlich erzeugten Sonderung zu tun.“ Seit Jahren kämpften die Waldorfschulen dafür, dass das Elternrecht auf freie Schulwahl unabhängig von den Einkommensverhältnissen der Eltern verwirklicht werde. „Wir können die fehlenden staatlichen Finanzhilfen nicht beliebig durch schulinterne Solidargemeinschaften kompensieren. Deshalb ist es höchste Zeit, dass die Obergrenze verfassungskonformer Schulgeldzahlungen definiert wird und sich die Zuschüsse auf dieser Grundlage an den tatsächlichen Kosten orientieren“, so Kullak-Ublick weiter.

Im Bundesdurchschnitt bekommen die Freien Waldorfschulen 71,97 Prozent ihrer Betriebskosten aus öffentlichen Mitteln erstattet. Der Rest wird durch Schulgelder und Spenden finanziert. Ein Schüler einer allgemeinbildenden Schule kostete nach aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2013 im Bundesdurchschnitt rund 7.100 Euro. Die Zuschüsse für Freie Waldorfschulen liegen hingegen im Durchschnitt bei 4.820 Euro. „Waldorfpädagogik ist für alle Kinder da. Der Staat hat die Pflicht, allen Familien die Möglichkeit zu geben, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Freie Schulen sind kein Sparmodell für den Fiskus, sondern Teil einer lebendigen Zivilgesellschaft“, argumentiert Kullak-Ublick. „Sie zu benachteiligen ist ein Überbleibsel aus dem Obrigkeitsstaat.“

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