Unterricht an einer Freien Waldorfschule (Copyright: Bund der Freien Waldorfschulen)

Am 15. Februar 2018 um 20 Uhr lädt die Waldorfschule Hannover-Bothfeld Vertreter*innen der lokalen Schulen, Politiker*innen und interessierte Bürger*innen ein, um über die schulische Vielfalt in Hannover zu diskutieren. Die Waldorfschulen in Hannover sind seit über 90 Jahren fester Bestandteil der Schullandschaft in der Region. Wie andere freie Schulen ergänzen sie das öffentliche Bildungsangebot um alternative pädagogische Ansätze.

Freie Schulen sind in der Gestaltung des Unterrichts wesentlich unabhängiger und bieten so auch für das öffentliche Schulwesen immer wieder neue Impulse. Ein vielfältiges Schulangebot bedeutet für Eltern und Schüler*innen eine Wahlmöglichkeit und hilft außerdem dabei, Kinder in ihrer Entwicklung individueller zu fördern. Die Waldorfschulen wollen deshalb mit Politiker*innen, aber auch mit Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen aus allen Schulen in Hannover diskutieren, wie das Schulangebot in der Stadt aussehen soll und wie eine bunte Schullandschaft garantiert werden kann.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Kampagne statt, mit der sich die niedersächsischen Waldorfschulen für eine bessere Finanzierung einsetzen. Waldorfschulen erhalten eine Finanzhilfe vom Land. Zusätzlich erheben sie ein Schulgeld, um ihr pädagogisches Profil zu finanzieren. In Niedersachsen decken die öffentlichen Zuschüsse nur etwa 63 Prozent der Betriebskosten der Waldorfschulen. Über 30 Prozent der Kosten sind also von den Eltern zu tragen. Ob ein Kind eine Waldorfschule besuchen kann, hängt damit zunehmend vom Einkommen der Eltern ab. Die Waldorfschulen in Hannover wollen deshalb mit ihren Gästen diskutieren, wie eine bunte Bildungslandschaft so finanziert werden kann, dass freie Schulen allen Kindern, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern, offen stehen.
 
Auf dem Podium sitzen:

  • Herr Christoph Bratmann (MdL SPD)
  • Herr Björn Försterling (MdL FDP)
  • Herr Stefan Politze (MdL SPD)
  • Herr Kai Seefried (MdL CDU), ggf. eine Vertretung
  • Frau Julia Willie Hamburg (MdL Bündnis 90/Die Grünen), ggf. eine Vertretung

Ort und Datum: 15.02.2018 – 20:00 Uhr – Veranstaltungssaal, Freie Waldorfschule Hannover-Bothfeld, Weidkampshaide 17, 30659 Hannover
 
Über die Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen/Bremen im Bund der Freien Waldorfschulen

Die „Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen/Bremen im Bund der Freien Waldorfschulen“ (LAG) vertritt in Niedersachsen rund 600 Lehrkräfte und 7.000 Schüler an 20 allgemeinbildenden Waldorfschulen, einschließlich fünf Schulen mit heilpädagogischem Schulzweig und drei selbständigen heilpädagogischen Schulen (im Schuljahr 2015/2016). Gemeinsam treten die Waldorfschulen für die Verbesserung ihrer finanziellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Das Grundgesetz garantiert Eltern ein Recht zur Gründung sogenannter Ersatzschulen. Es sichert damit eine Wahlfreiheit zwischen unterschiedlichen pädagogischen Konzepten. Die Waldorfpädagogik stellt die Persönlichkeitsbildung jedes einzelnen Schülers in den Vordergrund. Waldorfschulen legen deshalb großen Wert auf Praxisbezug und auf eine künstlerische Ausbildung.
 
Anschrift:
Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen/Bremen im Bund der Freien Waldorfschulen e.V., Schiffgraben 21, 30159 Hannover, Vertreten durch: Michael Kropp, Geschäftsführer
 
Vincent Schiewe, Pressesprecher
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