Die 11. Klassen präsentieren ihre Jahresarbeiten am 13. und 14. März 2019
Wissen Sie, was ein Articulatio Genus ist oder ein Flettner-Rotor? Oder wie man ein Soundsystem baut oder ein Kinderbuch schreibt? Wie die Religionen mit Homosexualität umgehen oder die Kulturen mit dem Tod? Bevor Sie jetzt im Internet nachschauen, kommen Sie doch einfach vorbei: Am 13. und 14. März stellen die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen ihre Jahresarbeiten der Schulöffentlichkeit vor. In kurzen Vorträgen und in einer Ausstellung präsentieren sie die Ergebnisse monatelanger Arbeit. Zu Schuljahresbeginn waren sie aufgefordert, sich ein Thema zu wählen – jetzt erfolgt bis zur Präsentation der letzte Feinschliff. Die Bandbreite der Projekte ist beeindruckend, sie reicht vom Delfinschwimmen, dem Erlernen des brasilianischen Portugiesisch, dem Schreiben eines Kinderbuchs über Themen wie Künstliche Intelligenz, Pablo Picasso, Innenarchitektur, Fotografie, Persönlichkeitsentwicklung bis zum politischen Konflikt in Israel. Sie beleuchten den Klimawandel, Narzissmus und Organspende ebenso wie die NBA, Parfümherstellung oder Charakterfotografie.
Lassen Sie sich überraschen von neuen Erkenntnissen sowie tiefgründiger Expertise, die Ihren Horizont erweitert:
- der 11a am Mittwoch, den 13. März 2019 und
- der 11b am Donnerstag, den 14. März 2019,
jeweils von 10 bis 19.30 Uhr mit Pausen zwischen 13.30 und 14 Uhr sowie zwischen 17.30 und 18 Uhr. - Ein ausführliches Programm finden Sie hier.
Hintergrund:
Die Jahresabeiten in der Oberstufe sind fester Bestandteil der Waldorfschule, ursprünglich der 12. Klassen. Heute werden sie in der 11. Klasse abgelegt, weil in der 12. Klasse die Prüfungsvorbereitungen für die Abschlüsse Priorität haben.
Die Projekte bieten von dem Finden eines Themas bis hin zur abschließenden Präsentation die Gelegenheit, wichtige Fertigkeiten und Fähigkeiten zu entwickeln, die auch im späteren Leben gefragt sind. Dazu zählen vor allem das selbständige Arbeiten ohne konkrete Anleitung sowie die Konzentration auf eine Sache über einen langen Zeitraum. Aber auch die Präsentation, das freie Sprechen vor Mitschülern, ihren Familien und Lehrern und das Beantworten von Fragen aus dem Publikum sowie das Vorstellen der Arbeiten jeweils an einem Informationstisch erfordern Überwindung und Mut. Die Sorgen sind dabei meist unbegründet, schließlich sind die Schülerinnen und Schüler durch die inhaltliche Auseinandersetzung in ihrem Gebiet zu Expertinnen und Experten geworden – und sind damit dem Publikum meist weit voraus.
Mehr über Projektarbeiten erfahren Sie hier.