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Summer School erfolgreich abgeschlossen!

In den Sommerferien in die Schule gehen? Was für die meisten undenkbar ist, war für rund 20 Jugendliche tatsächlich das Ferienprogramm. Und sie haben nicht nur viel gelernt, sondern hatten auch eine Menge Spaß dabei. Das Projekt bot bereits zum dritten Mal geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 17 bis 24 Jahren in den Sommerferien einen zweiwöchigen Deutsch-Intensivkurs an unserer Schule. Jette und Leopold aus der jetzigen 11. und 12. Klasse waren dabei und haben die Gruppe beim Lernen unterstützt. Organisiert hat die Summer School Nelly Hagen mit ihrem Team von der Pateninitiative des Vereins IKJA.

Werte vertreten – Demokratie (er)leben: So lautete das Motto des Kurses, in dem sich die Jugendlichen nicht nur mit trockener deutscher Grammatik beschäftigten, sondern auch mit aktuellen Themen wie „Was mir im Leben wichtig ist“, „Freiheit und Verantwortung“, „Menschenwürde“, „Menschenrechte und Grundrechte im deutschen Grundgesetz“, „Gleichberechtigung von Mann und Frau“, „Diskriminierung und Rassismus“ und „Religionsfreiheit“.

Für die Jugendlichen im Alter von 17 bis 24 Jahren, die aus Afghanistan, Syrien, Iran, Sudan und der Elfenbeinküste stammen, waren das wichtige Themen, die sie vor allem durch ihre Flucht nach Deutschland immer wieder beschäftigen. Und so verband sich beinahe spielerisch das Diskutieren mit dem Deutschlernen.

„Zuerst konnnte ich mir nicht genau vorstellen, wie meine Arbeit mit den Jugendlichen aussehen würde“, erzählt Jette. „Wir vertieften dann die deutsche Grammatik und ich habe gemerkt, wie schwierig es ist, meine eigenen Muttersprache zu erklären. Die Diskussionen über Rassismus, Gleichberechtigung und Freiheit hat mir großen Spaß gemacht und dabei habe auch ich viel über andere Kulturen und Lebensweisen gelernt.“

Nelly Hagen freute sich besonders über den offenen Austausch der deutschen und geflüchteten Jugendlichen: „Viele der geflüchteten Jugendlichen haben in ihren Herkunftsländern freie Diskussionen und offene Auseinandersetzungen nicht kennengelernt. Es war für sie deshalb eine wichtige und sicherlich prägende Erfahrung, die Standpunkte der deutschen Jugendlichen zu hören und auch ihre eigene Sicht einzubringen.“

„Ich habe vor allem besser sprechen gelernt“, sagt Manaz aus Afghanistan. „Und wir haben über Deutschland, Freiheit und Demokratie viel gelernt. Gott sei Dank gibt es in Deutschland Menschenwürde, Respekt für alle, gute Gesetze und Gleichberechtigung von Männern und Frauen.“ Mohammad, ein junger Sudanese sagt, er habe gelernt, dass die Menschen hier in Freiheit leben, aber mit Verantwortung. „Vieles, was ich in den zwei Wochen gelernt habe, wird mir für mein weiteres Leben helfen“, findet auch Jawad, ein junger Afghane.

Auch für Leopold war die Zeit mit den geflüchteten Jugendlichen eine Bereicherung – und nicht nur, weil er beim Deutschlernen unterstützen konnte. „Die Summer School hat nicht nur den geflüchteten Schülern weitergeholfen, sondern hat mich unglaublich kulturell gebildet“, sagt Leopold.

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